Bevor wir tiefer in das Thema einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, was mit dem Begriff Breathwork eigentlich gemeint ist.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Breathwork häufig mit intensiveren Atemtechniken verbunden, etwa Conscious Connected Breathing, Transformative Breathwork, holotropem Atmen, PSYCHEDELIC BREATH® oder der Wim-Hof-Atmung. Diese Methoden arbeiten meist mit dynamischen Atemmustern, bei denen zeitweise schneller und tiefer geatmet wird. Ziel solcher Atemtechniken ist es oft, emotionale Prozesse anzustoßen oder veränderte Bewusstseinszustände zu ermöglichen.
Gleichzeitig wird der Begriff Breathwork heute deutlich breiter verwendet. Während traditionelle Pranayama-Techniken eher auf die Regulation des Nervensystems, den Energiefluss und Meditation ausgerichtet sind, arbeiten viele moderne Breathwork-Methoden mit intensiveren Atemmustern, um emotionale Prozesse oder tiefere innere Erfahrungen zu aktivieren. Auch ruhigere Atemformen wie die kohärente Atmung, bei der Ein- und Ausatmung in einem gleichmäßigen Rhythmus erfolgen, werden häufig im Kontext von Breathwork genutzt, um das Nervensystem zu regulieren und innere Balance zu fördern.
Für mich umfasst Breathwork grundsätzlich jede Technik, bei der wir unsere Atmung bewusst verändern – also jede Form bewusster Atmung, mit der wir aktiv Einfluss auf Körper, Nervensystem und Geist nehmen.
Wichtiger Hinweis
Intensivere Atemtechniken, bei denen schneller oder tiefer geatmet wird und Phasen von Hyperventilation auftreten können, sollten möglichst unter fachkundiger Anleitung einem Breathwork Coach, Atem Coach oder Breathwork Facilitator durchgeführt werden. Besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, anderen Vorerkrankungen oder einer Neigung zu Panikattacken sollten solche Methoden nicht ohne professionelle Begleitung praktizieren. Für manche Personen sind diese Atemformen nicht geeignet – beachte daher auch die weiteren Hinweise weiter unten im Artikel.
Studie zu intensivem Breathwork und veränderten Bewusstseinszuständen
Eine Studie untersuchte, wie intensive Atemtechniken mit erhöhter Atemfrequenz oder Atemtiefe – sogenanntes High Ventilation Breathwork – auf das Gehirn wirken. Die Forscher stellten fest, dass solche Atemmethoden Erfahrungen auslösen können, die veränderten Bewusstseinszuständen ähneln, wie sie auch bei psychedelischen Substanzen beschrieben werden. Viele Teilnehmer berichteten dabei von Zuständen wie innerer Weite, Glücksgefühlen oder emotionaler Befreiung.
Dabei zeigte sich, dass die Intensität dieser Erfahrungen mit einer stärkeren Aktivierung des sympathischen Nervensystems zusammenhing. Gleichzeitig wurden Veränderungen der Gehirndurchblutung beobachtet, insbesondere in Regionen wie der Insula, der Amygdala und dem Hippocampus, die eine wichtige Rolle bei Körperwahrnehmung, Emotionen und emotionalen Erinnerungen spielen.
Weitere Untersuchungen deuten darauf hin, dass solche intensiven Atemprozesse – besonders wenn sie mit Musik begleitet werden – auch negative Emotionen reduzieren und positive Gefühlszustände verstärken können. Die Autoren der Studie sehen darin Hinweise darauf, dass Breathwork möglicherweise ein interessantes Potenzial für therapeutische Anwendungen im Bereich der mentalen Gesundheit besitzen könnte, betonen jedoch, dass weitere Forschung notwendig ist. (Quelle: Plos.one,) (Quelle: Eurekalert)
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, was genau hinter dem Begriff Breathwork steckt und wie verschiedene Atemtechniken wirken können, findest du eine ausführliche Erklärung im Artikel Was ist Breathwork? Wie Atemübungen Gehirn und Bewusstsein beeinflussen.
Studie zu Conscious Connected Breathing und Gehirnaktivität
Eine Studie aus dem Jahr 2023 untersuchte die Auswirkungen von Conscious Connected Breathing auf Gehirnaktivität, Stimmung und Bewusstseinszustände bei gesunden Erwachsenen. Dabei wurden EEG-Messungen vor und nach einer Breathwork Session durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigten Veränderungen in der Gehirnaktivität sowie eine Reduktion negativer Emotionen wie Ärger, Anspannung, Verwirrung und Depression, während gleichzeitig das Selbstwertgefühl zunahm. Zudem berichteten Teilnehmer von subjektiven Erfahrungen, die veränderten Bewusstseinszuständen ähnelten und teilweise mit Erfahrungen verglichen wurden, die auch nach moderaten bis höheren Dosen von Psilocybin beschrieben werden.
Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass Conscious Connected Breathing sowohl Stimmung als auch Gehirnaktivität verändern kann und möglicherweise ein vielversprechender Ansatz zur Förderung des mentalen Wohlbefindens sein könnte. (Quelle: Springer)
Atemübungen von Stanislav Grof
Der Psychiater und Bewusstseinsforscher Stanislav Grof, einer der Begründer der transpersonalen Psychologie, beschäftigte sich intensiv mit sogenannten non-ordinary states of consciousness – also veränderten Bewusstseinszuständen. In seinem Buch „Holotropes Atmen: Ein neuer Weg der Selbsterforschung und Therapie“beschreibt er, dass intensive Atemmethoden solche Zustände hervorrufen können. Grof erklärt, dass diese Atemtechniken einen Zugang zu tieferen Ebenen der Psyche eröffnen können. In solchen Zuständen erleben Menschen häufig einen intensiveren Zugang zu Emotionen, inneren Bildern oder persönlichen Erinnerungen.
Auch wenn jede Breathwork Session individuell verläuft, zeigt meine Erfahrung immer wieder, wie kraftvoll bewusste Atmung sein kann und wie tief sie Menschen mit ihren eigenen inneren Prozessen in Kontakt bringen kann.
“The key experiential approach I now use to induce non-ordinary states of consciousness and gain access to the unconscious and superconscious psyche is Holotropic Breathwork.”
Stanislav Grof
Wie läuft eine Breathwork Session normalerweise ab?
Eine Breathwork Session beginnt in der Regel mit einem ruhigen Ankommen. Die Teilnehmer nehmen sich zunächst einen Moment Zeit, um anzukommen und sich mit der Gruppe zu verbinden. Häufig stellt sich jeder kurz vor und sagt ein oder zwei Sätze darüber, warum er an der Session teilnimmt oder mit welcher Intention er gekommen ist. In manchen Formaten lädt der Breathwork Coach oder Breathwork Facilitator die Teilnehmer auch dazu ein, sich innerlich ein persönliches Ziel oder ein sogenanntes Intention Setting für die Atemreise zu setzen.
Zum Einstieg wird häufig eine kurze beruhigende Atemübung oder eine geführte Meditation praktiziert, um das Nervensystem zu stabilisieren und die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken. In manchen Breathwork Workshops oder intensiveren Formaten kann es auch vorkommen, dass sich die Teilnehmer zunächst durch leichte Bewegung oder sogar etwas Ecstatic Dance auflockern, um mehr Körperbewusstsein zu entwickeln.
Anschließend erklärt der Breathwork Coach die Atemtechnik, die während der Session verwendet wird, und beantwortet mögliche Fragen der Teilnehmer. Erst danach beginnt die eigentliche Atemphase.
Nach der Atemphase folgt meist eine Integrationsphase, in der sich der Körper beruhigen kann. Viele Gruppen schließen die Session mit einem sogenannten Sharing ab, bei dem Teilnehmer ihre Erfahrungen teilen können. Dies ist jedoch immer freiwillig – wer möchte, kann sprechen, muss es aber nicht.
Ähnliche Abläufe finden sich nicht nur in einzelnen Breathwork Sessions, sondern auch in längeren Formaten wie einem Breathwork Kurs oder einem mehrstündigen Breathwork Workshop, bei denen Teilnehmer Atemtechniken über einen längeren Zeitraum kennenlernen und vertiefen können.
Die Atmosphäre während einer Breathwork Session
Neben der Atemtechnik spielt auch die Atmosphäre eine wichtige Rolle. Viele Breathwork Sessions finden in bewusst gestalteten Räumen statt, die eine ruhige und sichere Umgebung schaffen sollen. Gedimmtes Licht hilft dabei, die Aufmerksamkeit stärker nach innen zu lenken und äußere Reize zu reduzieren. Manche Breathwork Coaches arbeiten zusätzlich mit Düften wie Lavendel oder Zitrone, um eine entspannte Atmosphäre zu unterstützen.
Auch Musik begleitet häufig den Atemprozess. Sie wird gezielt eingesetzt, um den Rhythmus der Session zu unterstützen und emotionale Prozesse zu begleiten. Je nach Breathwork Workshop oder Breathwork Kurs kann das Setting variieren, doch das Ziel bleibt meist gleich: eine Umgebung zu schaffen, in der Teilnehmer sich sicher fühlen und sich vollständig auf ihre Atemerfahrung einlassen können.
Kann man Breathwork Atemreise auch online machen?
Der Ablauf einer Online Breathwork Session ähnelt daher oft dem eines Workshops vor Ort. Auch hier beginnen viele Sessions mit einem kurzen Ankommen, einer Meditation oder einer beruhigenden Atemübung, bevor die eigentliche Atemtechnik praktiziert wird. Wichtig ist vor allem, dass Teilnehmer einen ruhigen und sicheren Raum schaffen, in dem sie ungestört atmen können.
Online-Formate haben zudem den Vorteil, dass Menschen unabhängig vom Wohnort an einem Breathwork Kurs teilnehmen können. Gleichzeitig bevorzugen manche weiterhin Präsenzformate, da die gemeinsame Atmosphäre und Gruppendynamik eine besondere Qualität der Erfahrung darstellen können.
Geistige Klarheit durch Breathwork Sessions: Warum bewusstes Atmen die Konzentration verbessert
Atemarbeit ist auch eng mit kognitiven Funktionen verbunden. Kontrolliertes Atmen kann emotionale Reaktionen stabilisieren, die Konzentration verbessern und die höheren Verarbeitungsprozesse im Gehirn beeinflussen.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bewusste Atemübungen mit Veränderungen der Gehirnaktivität verbunden sind, einschließlich der Regionen, die an der Aufmerksamkeit und der Emotionsregulation beteiligt sind. Diese Erkenntnisse zeigen auch, dass die Atemregulation die Funktion des präfrontalen Kortex unterstützen kann, der Region, die für Konzentration, Planung und Entscheidungsfindung zuständig ist. (https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6137615 )
Ein Teil dieses Mechanismus könnte mit der Kohlendioxidtoleranz und der Sauerstoffversorgung zusammenhängen. Entgegen der landläufigen Meinung ist mehr Sauerstoff nicht immer besser. Wie James Nestor erklärt, ist ein ausgeglichener Kohlendioxidgehalt entscheidend für die Freisetzung von Sauerstoff aus dem Hämoglobin über den Bohr-Effekt. *(Nestor, 2020 – Breath: The New Science of a Lost Art). Das Buch von James Nestor bietet hierzu eine sehr anschauliche Einführung und zeigt anhand verschiedener Studien und Experimente, wie stark unsere Atmung Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden beeinflussen kann.
Bei intensiveren Atemmethoden wie Conscious Connected Breathing, Transformative Breathwork Sessions, holotropem Atmen oder Psychedelic Breath werden darüber hinaus häufig veränderte Bewusstseinszustände beschrieben. In solchen Prozessen wird häufig angenommen, dass die Aktivität kognitiv-analytischer Bereiche des Neokortex vorübergehend abnimmt. Der Neokortex ist der evolutionär jüngste Teil des Gehirns und verantwortlich für rationales Denken, Planung, Sprache und bewusste Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig können emotionalere Strukturen des limbischen Systems stärker in den Vordergrund treten – darunter auch die Amygdala, eine kleine mandelförmige Gehirnstruktur, die eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen, Erinnerungen und Stressreaktionen spielt.
Wenn die Aktivität dieser emotionalen Zentren relativ stärker wird, kann das rationale Denken zeitweise in den Hintergrund treten. Dadurch können innere Bilder, Emotionen und unbewusste Inhalte leichter zugänglich werden. Aus diesem Grund berichten viele Teilnehmer solcher Breathwork Sessions von einem intensiveren Zugang zu ihrem Inneren oder ihrem Unterbewusstsein.
Atem Meditation verstärkt diesen Effekt, indem sie die Konzentration mit bewusster Achtsamkeit auf den Atem verbindet. Wenn du ein- und ausatmest, ohne das Atemmuster zu erzwingen, trainierst du sowohl die Atemkontrolle als auch die mentale Stabilität. Mit der Zeit kann dies die Klarheit und die kognitiven Funktionen verbessern.
Aus diesem Grund kombinieren viele Yogatraditionen Atemübungen und Meditation miteinander. Pranayama Atmung wird häufig vor der Meditation praktiziert, weil sie den Geist beruhigt und den Körper auf einen konzentrierten Zustand vorbereitet. Atemtechniken wie Nadi Shodhana (Wechselatmung), Bhramari Pranayama (Bienensummen-Atmung)oder einfache tiefe Bauchatmung helfen dabei, das Nervensystem zu regulieren und mentale Unruhe zu reduzieren. Dadurch fällt es vielen Menschen leichter, anschließend in eine stabile und fokussierte Meditation zu gehen. Wer weitere einfache Methoden kennenlernen möchte, findet im Artikel Atemübungen zur Entspannung zusätzliche Atemtechniken, die gezielt zur Beruhigung des Nervensystems eingesetzt werden können.
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Meine persönlichen Erfahrungen mit Breathwork Sessions
Meine eigene Reise mit Breathwork Sessions begann indirekt durch meine Herzoperation. In dieser Zeit suchte ich nach Möglichkeiten, mein Nervensystem zu beruhigen und fand zunächst Zugang zu Pranayama und beruhigenden Atemübungen. Diese Techniken haben mir persönlich sehr geholfen, wieder mehr Ruhe und Stabilität zu finden. Daraus entstand schließlich ein tieferes Interesse an Atemarbeit, sodass ich Ausbildungen zum Pranayama Atem Coach, zertifizierten HeartMath Coach sowie eine Yogalehrerausbildung absolvierte.
Im Laufe dieser Zeit nahm ich auch an verschiedenen Breathwork Sessions teil. Diese Erfahrungen haben mich so beeindruckt, dass ich mich schließlich selbst zum Breathwork Facilitator ausbilden ließ und seitdem regelmäßig an Breathwork Sessions teilnehme. Für mich ist jede Session ein einzigartiges Erlebnis. Oft entstehen sehr emotionale Prozesse, bei denen sich innere Themen zeigen können. Während meiner Ausbildung habe ich Menschen erlebt, die anfangs sehr schüchtern waren und nach mehreren Sessions mit einem völlig neuen Selbstvertrauen aus der Erfahrung herausgingen. Ich habe auch erlebt, dass Teilnehmer während des Atmens plötzlich zu weinen oder zu lachen beginnen und anschließend sehr persönliche und tiefgehende Erfahrungen teilen.
Breathwork Vergleich auf einem Blick
| Aspekt | Pranayama Breathwork Session | Breathwork Session (CCB / Transformative Breathwork) |
|---|---|---|
| Ursprung | Traditionelle Yogapraxis aus Indien | Moderne Atemmethoden, teilweise aus Therapie- und Bewusstseinsarbeit entstanden |
| Ziel | Regulation des Nervensystems, Energiefluss (Prana), Vorbereitung auf Meditation | Emotionale Prozesse aktivieren, innere Erfahrungen vertiefen |
| Atemmuster | Ruhig, kontrolliert und rhythmisch | Oft intensiver, verbunden oder dynamisch |
| Geschwindigkeit | Meist langsam und bewusst reguliert | Teilweise schneller und tiefer |
| Fokus | Konzentration, Energiefluss und Meditation | Emotionale Verarbeitung und veränderte Bewusstseinszustände |
| Beispiele | Nadi Shodhana, Pranama Bhramari, Kapalabhati | Conscious Connected Breathing, Transformative Breathwork |
| Erfahrung während der Praxis | Beruhigung, Klarheit, Fokus | Emotionale Prozesse, körperliche Empfindungen oder innere Bilder |
Effekte einer einzelnen Breathwork Session
Auch eine einzelne Breathwork Session kann bereits messbare Effekte auf Körper und Geist haben. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass bewusst gesteuerte Atemtechniken kurzfristige Veränderungen im Nervensystem, in der emotionalen Wahrnehmung und im Bewusstsein auslösen können.
Forschungsergebnisse zeigen unter anderem folgende mögliche Effekte:
- Reduktion von Stress und Angst: Studien zu langsamen Atemtechniken zeigen, dass bereits kurze Atemübungen die parasympathische Aktivität erhöhen und Stressreaktionen reduzieren können.
- Veränderungen der Gehirnaktivität: Untersuchungen deuten darauf hin, dass Atemtechniken die Aktivität von Gehirnregionen beeinflussen können, die mit Emotionen, Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung verbunden sind.
- Verbesserte autonome Regulation: Atemübungen können die Herzratenvariabilität (HRV) erhöhen und damit die Flexibilität des Nervensystems unterstützen.
- Veränderte Bewusstseinszustände: Intensivere Breathwork-Techniken wurden in Studien mit subjektiven Erfahrungen wie emotionaler Entlastung, gesteigerter Klarheit oder erweiterten Bewusstseinszuständen in Verbindung gebracht.
Diese Ergebnisse zeigen, dass bewusste Atmung nicht nur langfristig wirken kann. Schon eine einzelne Breathwork Session kann kurzfristige Veränderungen im physiologischen und emotionalen Zustand auslösen.
Quellen
- Neurobiological substrates of altered states of consciousness induced by high ventilation breathwork accompanied by music
- Effects of conscious connected breathing on cortical brain activity, mood and state of consciousness in healthy adults
- Breathwork can induce altered states of consciousness linked with changes in brain blood flow
Häufige Fragen zu Breathwork Sessions (FAQ)
Was ist eine Breathwork Session?
Eine Breathwork Session ist eine geführte Atempraxis, bei der ein Breathwork Coach oder Atem Coach Teilnehmer durch verschiedene Atemtechniken begleitet. Häufig werden Methoden wie Conscious Connected Breathing genutzt, um die Atmung bewusst zu verändern und dadurch emotionale Prozesse, Entspannung oder innere Klarheit zu fördern.
Wie läuft eine Breathwork Session ab?
Eine Breathwork Session beginnt meist mit einem ruhigen Ankommen, einer kurzen Meditation oder einer sanften Atemübung. Anschließend erklärt der Breathwork Coach die Atemtechnik, beispielsweise Conscious Connected Breathing, bevor die eigentliche Atemphase beginnt. Am Ende folgt eine Integrationsphase und optional ein Austausch über die gemachten Erfahrungen.
Was ist der Unterschied zwischen Pranayama und Breathwork?
Pranayama stammt aus der Yogatradition und wird häufig genutzt, um das Nervensystem zu regulieren, Energie zu lenken und Meditation vorzubereiten. Moderne Breathwork Methoden wie Conscious Connected Breathing arbeiten dagegen oft mit intensiveren Atemmustern, die emotionale Prozesse aktivieren und teilweise veränderte Bewusstseinszustände ermöglichen.
Was ist ein Breathwork Kurs?
Ein Breathwork Kurs besteht aus mehreren Terminen, bei denen Teilnehmer Atemtechniken schrittweise lernen und vertiefen. In einem Breathwork Kurs zeigt ein Breathwork Coach oder Atem Coach verschiedene Methoden, mit denen Teilnehmer ihre Atmung bewusster wahrnehmen und langfristig für mehr Wohlbefinden nutzen können.




